Wir - das sind Inga und Ingo Schmetzer sowie unser Sohn Mattis - leben mit 14 Katzen, einem Hund und zwei Pferden im schönen Schwarzwald. Meine züchterische Laufbahn begann 2002 mit meiner ersten Balinesin Eur. Ch. Shakeera of Shaman‘s Desires und endete im Herbst 2005 recht tragisch mit dem Ausbruch von Katzenseuche in meiner Zucht. Dies bedingte eine Pause von mindestens zwei Jahren (so lange überleben die Viren maximal in der Umgebung).
 
Es ist nicht leicht, dazu zu stehen, wenn etwas schief läuft, wenn eine Krankheit ausbricht, die alles andere als harmlos ist. Ich habe zwei meiner Katzen verloren, zwei weitere der Erkrankten haben überlebt - meine Freude an der Zucht hatte nicht überlebt und wer den Schaden hat, braucht in der „Züchterszene“ für den Spott leider nicht zu sorgen. Wie es dazu kam, dass die Katzenseuche bei voll geimpften Tieren ausbrechen konnte, wie ich mir diese Krankheit überhaupt eingeschleppt habe? Ich weiß es nicht. War es ein Impfdurchbruch, war es ein Mitbringsel von einer Ausstellung - ich weiß es wirklich nicht. Fakt ist, dass es vorbei ist. Aber es hat tiefe Wunden hinterlassen.
 
Meine Konsequenz war, alle meine übrigen Tiere zu kastrieren und „auszusteigen“ - ja, wenn nicht alles anders gekommen wäre als gedacht: Durch Zufall, Glück und eine Menge Courage habe ich mich mit einer Dame ausgesprochen, mit der ich dachte, nie wieder ein Wort zu wechseln, ein alter Vertrag wurde erfüllt, und so zog sie bei mir ein: Meine Hoffnung für die Zukunft, die Enkelin meiner ersten Zuchtkatze Shakeera: van Cello‘s Babuschka. Sie führt meine Linie weiter, die ich bis dato als verloren betrachtete, sie knüpft da an, wo ich vor Jahren aufgehört habe; sie ist ein Versprechen für die Zukunft und ein Erbe der Vergangenheit.
 
Ich habe nicht vor, alle orientalischen Rassen zu züchten, wie ich das vor einigen Jahren getan habe. Meine Zucht war bekannt für Orientalisch Kurzhaar, Orientalisch Langhaar, Siamesen, Balinesen und Peterbald Sphynx. In Zukunft möchte ich mich hauptsächlich auf Balinesen konzentrieren, denn meiner Meinung nach gibt es in Europa zwar einige gute Linien kurzhaariger Orientalen/Siamesen; aber wo sind die Langhaarigen? Das, was ich heutzutage auf Ausstellungen und auch im Internet sehe, entspricht qualitativ nicht dem Typ der kurzhaarigen Vertreter ihrer Rasse; und daran möchte ich arbeiten. Das bringt es zwar mit sich, dass ich ab und an auch kurzhaarige Babies haben werde, aber mein Augenmerk liegt eindeutig auf den langhaarigen orientalischen Schönheiten.
 
Meine Prioritäten sind: Gesundheit, Charakterstärke, Schönheit. In genau dieser Reihenfolge. Ich züchte mit einigen „alten Bekannten“ im Ausland zusammen und hoffe, zusammen mit diesen in den nächsten Jahren meinem Zuchtziel ein gutes Stück näher zu kommen.
 
Danke, dass ihr mir all die Jahre die Stange gehalten habt, especially Corinne: Thank you for your friendship, I‘m really happy being back as a breeder!
 
Inga Schmetzer, Juli 2008
„Antares Immortalis Lux“ - gegründet im Jahr 2002 - befasst sich nach langer Pause wieder mit der Herausforderung, gesunde, charakterlich einwandfreie und typvolle Balinesen und Orientalisch Langhaar zu züchten. Unsere Zucht ist amtstierärztlich kontrolliert, das Gutachten finden Sie hier: Gutachten_Vetamt_Tuttlingen_Katzenhaltung_Schmetzer.pdf